Die fachgerechte Verarbeitung von nichtrostenden Stählen (Austeniten) erfordert eine konsequente Trennung von ferritischen Werkstoffen, da bereits feinste Anhaftungen oder Kratzer auf der Oberfläche weiterführende Korrosionen verursachen können (z. B. Lochfraßkorrosion).
Schwachstellen in der Verarbeitung können in der Regel nur noch durch ein vollständiges „Tauchbeizen“ bereinigt werden. Demzufolge ist der Edelstahlverarbeiter zunehmend interessiert, bereits im Vorfeld den Schweiß- und Arbeitstisch, mit dem sein Bauteil ständigen Kontakt hat, entsprechend sicher auszulegen.
Für diese Zwecke hat sich eine Tischfläche aus einer Aluminium/Kupfer-Legierung als besonders vorteilhaft erwiesen.
Der Grund dafür ist die relativ hohe Zugfestigkeit (= F 37, ähnlich Baustahl), bei geringer Oberflächenhärte, was somit keine Beschädigungen polierter Edelstahlflächen verursacht.
Auch die hohe Wärmeleitfähigkeit schließt eine Anhaftung von eventuellen Schweißspritzern nahezu vollständig aus.